Montag, 7. März 2011

Salz soweit das Auge reicht!

Ein Meer aus Salz! Das bekamen wir in der Salzwueste Uyuni in Bolivien zu sehen. Frueher war das wohl wirklich mal ein Meer, welches dann aber zurueckgegangen ist und zurueck blieb nur das Salz. Darunter befindet sich aber noch Wasser, weshalb sich das Salz bewegt und die Wüste sich ausdehnt.
Heute wird das Salz natürlich sinnvoll genutzt und abgebaut, wodurch der komplette Salzhaushalt Boliviens abgedeckt wird.










In Uyuni machten Sophia und ich bei einer Zweitagestour durch die Wueste mit und unser erstes Ziel war ein alter Eisenbahnfriedhof.
Wie der Name schon sagt, befanden sich dort nur sehr verrostete, alte und nicht wiederverwendbare Zuege, Lokomotiven und Schienen.








Danach haben wir uns die  Salzabbauflächen angeschaut. Das Salz wird hier mit Schaufeln abgebaut, zu Kochsalz verarbeitet und dann in ganz Bolivien verkauft.



Anschließend sind wir dann im wahrsten Sinne des Wortes einfach “reingerast” in die Wüste. Auf mich hatte es den Anschein, als würden wir einfach mal so auf gut Glück losdüsen, denn alles war einfach nur komplett weiss, ohne dass man Wege erkennen konnte, aber unser Führer wusste anscheinend wohin, denn irgendwann tauchte vor uns eine Insel mit tausenden von Kakteen auf, die einfach so aus dem Salz ragt. Unglaublich, dass  in so einer Wüste überhaupt was wachsen kann!


Dort bestaunten wir die bis zu 12m hohen Kakteen, die wunderschöne Aussicht über Uyuni...













und haben uns sogar getraut, eine kleine Erkundunstour durch das Salzmeer zu machen(natürlich sind wir nicht zu weit gelaufen :-)), wo dann natuerlich auch lustige Fotos gemacht werden mussten :-) … Die Sonnenbrillen konnten wir kein einziges Mal absetzen, da das Salz schlimmer blendete als Schnee.








Am Ende des Tages fuhren wir zu einer Salzherberge, in der wirklich alles aus Salz erbaut wurde, wie z.B. die Betten, die Tische und Stühle, die Wände und sogar der Boden war aus Salz. Dort nächtigten wir am Fuße eines wunderschönen und sehr bunten Vulkanes, auf den wir dann früh am nächsten Morgen hoch stiegen, um in den Krater schauen zu können :-)







  Während unseres Aufstiegs am nächsten Tag besichtigten wir ausserdem noch Mumienhöhlen, die noch aelter als die Inkas sind, kauten die ganze Zeit eifrig Kokablätter, um die Hoehe mit dem wenigen Sauerstoffgehalt besser aushalten zu koennen, und erreichten schließlich kletternd und sehr erschöpft den Krater auf 5000m über dem Meeresspiegel! Man kann sich bestimmt vorstellen, dass die Aussicht atemberaubend war!









 kurz vor dem Krater und total am Ende ^^









Unsere Hochgefuehle, dass wir es tatsächlich bis zum Krater geschafft hatten, konnten nichtmal dadurch eingedaemmt werden, dass der Vulkan das letzte Mal vor 30 Jahren ausgebrochen ist...  in dem Moment hat uns das Alles nicht interessiert :-) 










































leider hat es mich beim Abstieg richtig boese "hingelegt", sodass meine schoene Kleidung danach nicht mehr so sauber war ^^ 










schoene Flamencos gabs auch zu sehn :-)














und hammer Sonnnenaufgaenge (dafuer mussten wir unglaublich frueh aufstehn!)








Das war unsere Gruppe: ein Brasilianer, 2 Franzosen, der Fuehrer und wir




















unser Fuehrer mit unserm tollen Auto :-)

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