Freitag, 15. April 2011

Endlich ein vollstaendiges Gruppenbild :-)

So, endlich hab ichs geschafft, ein Bild zu schiessen, als alle meine Kinder da waren :-)
Das ist mein kleiner suesser Haufen, der mich nachmittags immer auf Trapp haelt ;-)

Wanted – Dengue


Das „Dengue“ ist eine in Paraguay stark vertretene (kommt aber auch in anderen Ländern Südamerikas vor) Viruserkrankung, die durch den Stich der Mücke „Aedes Aegypti“ übertragen wird. Von dieser Krankheit  können Männer und Frauen jeglichen Alters betroffen sein.

Um übertragen zu werden, muss  die Aedes Aegypti zuerst eine Person gestochen haben, die schon am Dengue erkrankt ist. Geschieht dies, wird jede weitere Person, die die Mücke sticht, von der Krankheit befallen.

Die Symptome des Dengue sind: Hohes Fieber, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Schmerzen der Knochen und der Muskulatur, Schmerz hinter den Augen, rötliche Flecken auf der Haut, Übelkeit und Erbrechen, Appetitlosigkeit und Teilnahmslosigkeit.

Wurde man einmal von dieser Krankheit befallen, ist man sozusagen „infiziert“ und wird man ein zweites Mal gestochen, verschlimmern sich die Auswirkungen der Krankheit um ein Vielfaches, denn zu den normalen Symptomen kommen ausserdem: starke Blutungen aus der Nase und des Zahnfleisches, Bauchschmerzen, die Haut wird bleich, kalt und klebrig, Erbrechen mit und ohne Blut, schneller oder schwacher Puls, Atemnot, Schwindel oder Ohnmacht, Reizbarkeit.
Diese Symptome beschreiben einen Fall des „Schlimmen Dengues“, der „Dengue Hemorrágico“ genannt wird.
Dieser Fall führt ohne sofortige medizinische Behandlung zum Tod.

Da es keine Präventivmassnahmen oder Impfungen für das Dengue gibt, kann man nichts weiter tun, als zu versuchen, die Ausbreitung der Aedes Aegypti zu verhindern.
Die Mücke wächst in stillem Wasser, weshalb jegliche Objekte oder Behälter, in denen sich Wasser sammeln kann, entfernt werden müssen.
Gerade im Sommer und Herbst, der Regenzeit hier, ist das Dengue stark vertreten und so sind dieses Jahr schon einige Menschen erkrankt und insgesamt sind in Paraguay schon 20 Menschen an diesem Fieber gestorben.
Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, werden so genannte „Säuberungen“ vorgenommen, bei denen sich auch unser Colegio beteiligt.
Dabei sind wir in Kleingruppen zu den Häusern der Umgebung gezogen und haben dort Büsche, in denen sich Mücken einnisten geschnitten, leere Plastikflaschen, die überall rumlagen entsorgt, Behälter, in denen sich Wasser sammeln kann (auch alte Autoreifen) entweder umgedreht oder auch entsorgt, … Es gab jede Menge Arbeit …
 

Mittwoch, 13. April 2011

Geburtstag in der Vorschule


Nun war es mal wieder so weit, eines unserer Vorschulkinder hatte Geburtstag.
Fünf Jahre alt wurde unser kleiner schüchterner Eligio, der bisher leider noch kein Wort gesprochen hat.
Wir haben für ihn natürlich eine kleine Party für ihn geschmissen mit Gesang, Tanz und natürlich einer Geburtstagstorte :-)








tanzen zu Beginn...
Geburtstagslied singen ...






und schliesslich durfte die Kerze ausgeblasen werden :-)








Ich muss anmerken, dass heute, ein Tag nach seinem Geburtstag, Eligio zum ersten Mal ein Wort in der Voschule gesagt hat :-)

Cerro Yvytyruzu


Am 10.April, dem fünften Sonntag der Fastenzeit, sind wir, so wie auch viele andere aus ganz Paraguay, zum „Cerro Yvytyruzu“, dem „Berg Yvytyruzu“ gefahren, um dort im Garten der Franziskaner in einer Grotte Gottesdienst zu feiern.
Morgens um 6.00Uhr gings mit dem Bus los, über Feldwege und Wiesen, bis wir schliesslich nach zwei Stunden holpriger Fahrt endlich angekommen sind.

 Eine riesige Menschenmenge war versammelt und gemeinsam haben wir in der Mariengrotte den Gottesdienst gefeiert.
Stationen aus dem Leben Jesu auf dem Weg zur Grotte...




















Danach konnte wer wollte auf die Spitze des Berges steigen, um eine atemberaubende Aussicht über Paraguay zu geniessen, da die Spitze des Yvytyruzu der höchste Punkt Paraguays ist.

 

Das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen und so stiegen wir mit vielen anderen die 800m Meter nach oben. Leider war das kein Zuckerschlecken, da die Wege unglaublich steil, eng und rutschig waren und es manchmal nicht mal die Möglichkeit gab, sich irgendwo festzuhalten, da der Weg oftmals nur von Kakteen umringt war.

Hier war der Weg noch einigermassen schoen ...







Glücklicherweise sind wir aber alle halbwegs unbeschadet oben angekommen und hatten zur Belohnung eine hammer Aussicht.
























 endlich endlich angekommen :-)





 die ganze Gruppe hat es geschafft :-) (aber alle kamen total verschwitzt und fertig oben an^^)








Eine Station auf dem Weg nach oben oder nach unten: "la cruz" - das Kreuz

Der Abstieg war leider noch mühsamer als der Aufstieg und öfters fiel einer regelrecht auf die Schautze^^ 


 auch dieses Tier ist uns begegnet und ich habe mir sagen lassen, dass,wenn man es beruehrt, es so stark sticht, dass man auf der Stelle ohnmaechtig wird und ins Krankenhaus gebracht werden muss... gluecklicherweise hat es niemand ausversehen angefasst ...


Endlich unten angekommen stürzen wir uns auf das noch übrig gebliebene Proviant und verschliefen die ganze Rückfahrt.