Natürlich mussten wir uns auch Perus berühmteste Sehenswürdigkeit „Machu Picchu“, die Inkastadt anschauen, dir erst 1911 entdeckt wurde und seither zu den grössten Touristenattraktionen zählt und als eines der neuen Weltwunder bekannt ist.
Um zu dieser versteckten Inkastadt hoch oben in den Bergen, in der Nähe von Coscou zu kommen, muss man sich erstmal ca. 2 Stunden lang ziemlich anstrengende Inkatreppen hoch schleppen, was wir natürlich gemacht haben :-), oder den Bus nehmen, der um einiges schneller, aber auch ziemlich teuer ist.
Und da Sophia und ich natürlich auch unbedingt auf den Aussichtsberg „Wayna Picchu“ wollten, um Machu Picchu von oben bewundern zu können, mussten wir schon um 4Uhr morgens los, da nur die ersten 400 Besucher pro Tag den Berg besteigen dürfen, da das nicht ganz ungefährlich ist.
Der Berg im Hintergrund ist Wayna Picchu ;-)
Und das sind die tollen Stufen
Nach fast nur einer Stunde Schlaf sind wir dann also los und nach einem beinahe Marathon, den wir auf diesen Treppen hingelegt haben, waren wir unter den ersten 400 Besuchern :-) Sehr verschwitzt und total am Ende, aber es hat sich gelohnt.
Bevor wir aber auf den Aussichtsberg gestiegen sind, haben wir eine Führung durch die Stadt gemacht, was echt beeindruckend was. So wenig wie man sich vorstellen kann, wie die Pyramiden in Ägypten erbaut wurden, so wenig kann man sich vorstellen, wie die Inkas mitten in den Bergen eine ganze Stadt aus Tausenden von Steinen erbauen konnten ohne die Hilfe jeglicher Maschinen, die man heute verwendet. Und es ist nicht nur eine kleine Stadt aus einfachen Häusschen, nein, es gibt dort richtige Wohnhäuser mit Fenstern, einen Tempel, ein kleines Schlösschen für den jeweiligen Inkakönig, einen Hauptplatz mit Wachtürmen und jede Menge Ackerflächen, da die Inkas hauptsächlich vom Ackerbau leben konnten dort oben.
Nachdem wir dann so gut wie alles aus der Nähe gesehen hatten, kletterten wir dann noch anderthalb Stunden die grausamen Treppen des Wayna Picchu nach oben. Warum der Aufstieg grausam war? Die Inkas hielten leider nichts von gleichmässigen Stufen, sodass sie manchmal riesig und manchmal so klein waren, dass man nur seitwärts gehen konnte. Ausserdem mussten wir durch Höhlen kriechen und uns manchmal richtig am Felsen entlang hangeln, ohne dass es irgendeine Sicherheitsvorkehrung gegeben hätte! Jetzt weiss ich auch, warum nur diejenigen hoch dürfen, die die anderen Inkatreppen zur Stadt früh morgens schon hoch rennen…
Hier ein Beispiel der Hoehle...
Aber es hat sich richtig gelohnt! Die Aussicht war atemberaubend, man konnte ganz Machu Picchu von oben bewundern.
Einfach genial diese Aussicht!
Irgendwann hatten wir dann aber genug gesehen und machten uns auf den beschwerlichen Abstieg, um abends totmüde und mit schmerzenden Muskeln ins Bett zu fallen.
Hier noch ein schoenes Landschaftsbild, auf das ich ganz stolz bin ^^
Bei dem Fluss unten sind wir uebrigens gestartet und nach oben gewandert
... und natuerlich gibt es auch heute noch Bewohner, die es sich in der alten Inkastadt so richtig gut gehen lassen ^^
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